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Hennersdorf

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Über die Seite  Wikipedia  erreichen Sie  Hennerdorf / Jindrichov
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Erstmals urkundlich erwähnt wurde Henrikestorp im Jahr 1256; später wurde es Heynerichsdorf genannt. Die Gründung von Hennersdorf erfolgte im Rahmen der Besiedlung der inneren Landesteile Böhmens und Mährens mit Einwanderern aus Franken, Thüringen und Sachsen. Die Herrschaft Hennersdorf war von 1250 bis 1635 ein Lehensgut der Bischöfe von Olmütz. Die Lehensgüter wurden 1635 für 39.000 Gulden vom Freiherrn Georg Maximilian von Hoditz erworben, der 1641 in den Reichsgrafenstand erhoben wurde. Nach ungefähr hundert Jahren fielen die Besitzungen wieder an den Lehnsherrn, den Bischof von Olmütz, zurück. Dieser verkaufte Hennersdorf 1739 an den Freiherrn Johann Christoph von Bartenstein, bei dessen Nachkommen es bis 1866 verblieb[2]. 1868 erwarb Albert Ritter von Klein die Güter in Hennersdorf für 310.000 Gulden. Die Familie der Freiherren von Klein-Wisenberg war 1945 der letzte deutsche Eigentümer der Gutsbetriebe Hennersdorf.

Am 4. Oktober 1844 kam es zu einem großen Dorfbrand. 1869 wurde in Hennersdorf ein Postamt eröffnet. Im selben Jahr wurde die ehemalige Pfarrschule verstaatlicht. 1872 entstand die Eisenbahnstrecke von Röwersdorf über Hennersdorf nach Ziegenhals. 1885 gründete sich die Freiwillige Feuerwehr.

Bis 1918 gehörte Hennersdorf zu Österreichisch Schlesien bzw. zu Österreich-Ungarn und zum politischen Bezirk Jägerndorf. Im Jahr 1900 betrug die Einwohnerzahl 2936. Das Ende des Ersten Weltkriegs brachte 1918 die Zerschlagung des österreichisch-ungarischen Vielvölkerstaates und die Gründung der Tschechoslowakei. Hennersdorf und seine fast ausschließlich deutsch-österreichische Bevölkerung wurden Teil der Tschechoslowakei.

Informationen erhalten Sie über das:
genealogienetz.de/reg/SUD/orte/

 
 
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